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Kant-Museum in Lüneburg

Published On: Januar 26, 2026Categories: Aktuelles
Am 12. März öffnet unser neues Kant-Museum endlich für die Öffentlichkeit!
In der neuen Ausstellung steht nicht nur die große Philosophie im Mittelpunkt, sondern auch der Mensch hinter den Ideen. War Kant wirklich so pedantisch, dass man in Königsberg angeblich die Uhren nach ihm stellte? Und wie passt dieses Bild zu Überlieferungen, die ihn als witzigen Gesellschafter und gefürchteten Billard-Champions zeigen?
Die Ausstellung nähert sich diesen Facetten über vier Tische: Der Werktisch erzählt von seiner Herkunft aus einer Handwerkerfamilie, der Billardtisch zeigt den privaten Kant, am Schreibtisch begegnen wir dem Gelehrten bei der Arbeit, und die Tischgesellschaft macht ihn als Freund und Gesprächspartner erlebbar.
Am hier zu sehenden Werktisch beginnt die Geschichte: Der kleine Immanuel, genannt „Manelchen“, wuchs in einer frommen Handwerkerfamilie auf – geprägt von Arbeit und Religion. Seine Begabung fiel früh auf und ermöglichte ihm den Besuch einer angesehenen Schule in Königsberg. Der Schulalltag war streng und religiös bestimmt. Kant war ein guter Schüler, empfand den Unterricht jedoch als eintönig. Seine Mutter, die er in guter Erinnerung behielt, starb, als er dreizehn Jahre alt war.
Mit 16 Jahren begann Kant sein Studium an der Universität Königsberg, kam mit den Ideen der Aufklärung in Berührung und begeisterte sich für Philosophie.
Dort beginnt die Geschichte des berühmtesten Aufklärers…
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Text ist vom Ostpreußischen Landesmuseum übernommen, © 2026. Das Foto ist eine Aufnahme anlässlich Sonderausstellung 2024 © Ostpreußisches Landesmuseum.
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Der Trakehnen Verein wünsch dem Kant-Museum und dem Ostpreußischem Landesmuseum eine erfolgreiche Eröffnungsfeier, den Besuchern des Kant-Museum viele neue, detaillierte Informationen und den Forschenden eine einmalige wissenschaftliche Möglichkeit!

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