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Abschied von Klaus Hagen

Herr Klaus Hagen war sehr gerührt und den Tränen nahe, als ihm anlässlich der Feierstunde zum 275-jährigen Gründungsjubiläum des preußischen Hauptgestüts Trakehnen im heutigen Jasnja Poljana, aus der Hand der damaligen Präsidentin des Trakehner Verbandes, Frau Petra Wilm, die Freiherr-von-Schrötter-Medaille verliehen wurde. Es ist die höchste Auszeichnung, die der Trakehner Verband zu vergeben hat.

Herr Klaus Hagen, Hof Borstel, Bispingen, der im Jahr 1932 in Insterburg geboren wurde, hat wahrlich diese Würdigung verdient. Bereits in jungen Jahren wurde er als gebürtiger Ostpreuße Mitglied des Trakehner Verbandes. Als Gründungsmitglied und 1. Vorsitzender unseres „Vereins der Freunde und Förderer des ehemaligen Hauptgestüt Trakehnen“ -Trakehnenverein- hat Herr Hagen seit dem Jahr 1993 mit großem persönlichen Einsatz die Geschicke des Fördervereins bis zum Jahr 2007 geleitet Mit seiner ehrenamtlichen Arbeit und in fruchtbarer Kooperation mit der Schule in Jasnaja Poljana hat er sich große Verdienste erworben.

 

Am 24. September ist Herr Hagen im Alter von 85 Jahren in seinem Heimatort Bispingen gestorben.

Er war nicht nur ein sehr erfolgreicher Züchter mit eigener Hengsthaltung und sechs gekörten Hengsten- darunter zwei Reserve-Sieger-, sondern übernahm im Dienste des Trakehner Verbandes auch verschiedene Ehrenämter. So war er von 1979 bis 1994 im Vorstand und zeitweise als Delegierter des Zuchtbezirks Niedersachsen-Hannover tätig. Mitte der 70-er Jahre gehörte er als stellvertretendes Mitglied der Körkommission an. Auch die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) wusste sein langjähriges ehrenamtliches Engagement in ihren Reihen zu schätzen und zeichnete Klaus Hagen 1996 mit dem Carl-Theodor-Schneider-Preis, der höchsten Auszeichnung für DLG-Tierzüchter, aus.

Trakehnen ist wieder ein begehrtes Reiseziel. Das Trakehener Schloss und das Reitburschenhaus konnten durch umfangreiche Renovierungsarbeiten vor dem endgültigen Verfall bewahrt werden. Die darin beheimatete Schule mit ihren Schülern und Lehrekollegium möchten die guten persönlichen Kontakte zu uns Deutschen nicht mehr missen. Dies alles verdanken wir in den Anfängen der Tätigkeit unseres Trakehnenvereins Klaus Hagen. Ohne sein unerschütterliches Eintreten für uneigennützige Hilfe zugunsten der dort lebenden Menschen und seinen unermütlichen Einsatz bei den baulichen Erneuerungsmaßnahmen, wäre es für die zahlreichen Gäste und Freunde des Trakehner Pferdes nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus anderen Teilen der Welt, nicht möglich gewesen, erstmals wieder nach 1945 am Ursprungsort jenes 275-jährige Gründungsjubiläum freudig zu feiern.

Der Vorstand und die Mitglieder des Trakehnenvereins und Freunde des Trakehner Pferdes sind ihm für seine ehrenamtliche Tätigkeit unendlich dankbar und werden ihm ein treues Gedenken bewahren.

Prof. Dr. Dr. Jürgen Bloech      


 

Trakehnen – Jungzüchter auf den Spuren ihrer Pferde

Vom 26.08. – 02.09.2017 ging es für 36 Jungzüchter auf eine besondere Reise nach Polen – Russland – Litauen. Schon nach den ersten beiden ereignisreichen Tagen, erreichten wir unser großes Ziel: TRAKEHNEN.

Für viele von uns ging damit ein Traum in Erfüllung, haben doch so manche von uns Trakehnerpferde daheim, aus Stutenfamilien deren Ahnen direkt aus Trakehnen stammen. Es schmerzte uns, dass einstige Paradies der Pferde in teilweise sehr baufälligen Zustand oder gar zerfallen vorzufinden. Bei dem Rundgang über das große Gelände wuchs die Wehmut, dass wir die Glanzzeit Trakehnens verpasst haben. Was haben die alten großen Ställe doch für wunderbare Pferde beherbergt, während nun immer deutlicher der Zahn der Zeit an ihnen nagt oder sie als Schaf- bzw. Rinderställe genutzt werden.  

    

Doch zu all der Sentimentalität mischte sich Freude und Hoffnung. Freude über die Bemühungen vieler Menschen das Trakehner Tor, das Reitburschenhaus und das Landstallmeisterhaus zu restaurieren und sanieren. Ebenso erfreulich war es zu sehen, dass die berühmte Tempelhüterstatue nach langen Verhandlungen endlich wieder auf das Landstallmeisterhaus blicken kann. Mithilfe der noch vorhandenen Gebäude und uns bekannten alten Karten und Bildern, konnten wir einen groben Eindruck vom ehemaligen Paradies der Pferde bekommen, sowie den Dimensionen die es ausgefüllt hat.

 "Wenn Bäume berichten könnten, was würde die alte Eiche aus ihrer Vergangenheit erzählen?!" - diese Frage stellte sich der ein oder andere von uns, nachdem wir uns um die Ehrfurcht gebietende Eiche hinter Tempelhüter versammelten.

   

Auf der Rückfahrt nach Gumbinnen durch die berühmte Eichenallee, hatten wir die Möglichkeit das weitläufige Gelände rund um Trakehnen zu bewundern. Vor unserem inneren Auge sahen wir edle Pferde mit erfahrenen Reitern über die Gräben springen und Kutschen auf den Wegen entlang fahren. Die ganzen Erlebnisse der Reise und besonders der Besuch in Trakehnen wird unvergessen sein und uns nachhaltig prägen. Wir verstehen jetzt nicht mehr nur das Pferd, sondern auch das Land dahinter. Indem wir der Tradition verbunden bleiben können wir die Zukunft im Blick behalten.

Wir, die mitgereisten Trakehner Jungzüchter, möchten uns ganz herzlich beim Trakehnenverein bedanken, dass er mit seiner Spende dazu beigetragen hat, uns unseren Traum zu erfüllen.

Sarah Pulz und Sophie Böcker

 


Einladung zur Jahreshauptversammlung 2017

Am 11.11.2017 findet ab 11 Uhr im Raum Möllering des Bier- und Kaffehauses "Krone", Heiligengeiststr. 39-41 in Lüneburg die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung des Trakehnenvereins statt.

Folgende Tagesordnungspunkte sind vorgesehen:

1) Begrüßung und Eröffnung
2) Feststellung der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder
3) Bericht des Vorstandes
4) Kassenbericht
5) Bericht der Kassenprüfer
6) Entlastung des Vorstandes
7) Diskussion und Ausblick auf weitere Aktvitäten in Trakehnen
8) Anträge und Verschiedenes

Die Tagesordnung kann zu Beginn der Mitgliederversammlung geändert werden. Anträge sind bis 14 TAge vorher schriftlich bei der Geschäftstelle einzureichen.

i.A. B. Klausing
Schatzmeister

 


 

Dachreparatur am Trakehner Schloss

Vor mehr als Zehn Jahren war es dem Trakehnenverein gelungen, mit Fördergeldern der deutschen Bundesregierung und Spenden unserer Mitglieder die Dächer auf dem Hauptgebäude und den Nebengebäuden des ehemaligen Landstallmeisterhause in Trakehnen (jetzt Jasnaja Poljana) total zu erneuern. Leider waren in der jüngeren Vergangenheit an verschiedenen Stellen des Daches sichtbare Schäden aufgetreten.

Um weitere Folgeschäden für das Denkmal geschützte Gebäude zu vermeiden, hat der Vorstand des Trakehnenvereins im Zusammenwirken mit der Inge und Wolfgang Tietze Stiftung sich entschlossen, die erforderlichen Dachreparaturen durchführen zu lassen. Im Frühjahr wurde der Auftrag an die Firmen KVADR und ASTRATA aus dem Oblast Kaliningrad erteilt Die organisatorische Begleitung oblag der Inge und Wolfgang Tietze-Stiftung.

Jüngst wurde der Auftrag ausgeführt. So wurden eine größere Zahl defekter Ziegel ausgetauscht, die metallenen Anschlüsse an Ziegelmauern und Rohre wieder instand gesetzt, eine neue luft-und dampfdurchlässige Deckschicht verlegt und der Verputz der Belüftungsrohre auf dem Dach ausgebessert.

Zur Freude der Schüler und Schülerinnen hat sich im letzten Jahr ein Storchenpaar auf einem der Schornsteine häuslich niedergelassen. Auch hatte sich bereits Nachwuchs eingestellt. Die Storcheneltern verteidigten ihre Storchenkinder und ließen, so wird berichtet, keinen der Dachdecker an den Schornstein heran kommen. So kann die Reparatur an diesem Schornstein erst im Spätherbst nachgeholt werden, wenn die Störche zur kommenden Winterzeit ihren üblichen Aufenthaltsort im warmen Süden aufgesucht haben.

An dieser Stelle sei der Inge und Wolfgang Tietze Stiftung erneut vielmals für ihr finanzielles und organisatorisches Engagement gedankt.

(Dr. Horst Willer Juni 2017)


Post aus Trakehnen

Dankesbrief der Lehrkräfte und Schüler/ Schülerinnen der Real- und Hauptschule in Trakehnen (heute Jasnaja Poljana) an den Trakehnenverein zum Jahresende 2016

Sehr geehrter Herr Prof. Bloech,
Sehr geehrte Frau Wiemer,
Sehr geehrter Herr Klausing,
liebe Vereinsmitglieder,

Wir haben ihren Weihnachtsbrief erhalten, vielen lieben Dank dafür. Die langjährige Freundschaft und Zusammenarbeit schätzen wir sehr. Im Juni des vergangenen Jahres hat dank ihrer großen Hilfe und dank der guten Kooperation mit der Waldorfschule Dresden der Schüleraustausch stattgefunden. Das war wieder mal ein gelungenes Zusammentreffen, die Kinder und Jugendlichen aus Deutschland und Russland haben viele Freundschaften und Kontakte geknüpft. Der Abschied fiel vielen schwer und war für manche gar schmerzhaft.

Wir sind   der Tietze-Stiftung sehr dankbar für die umfangreiche Unterstützung zur Erhaltung des Denkmal geschützten Trakehner Schlosses und für  die Renovierung der schönen Fassade Es wäre schön, wenn die noch ausstehenden Erneuerungsarbeiten am Hauptgebäude im Jahr 2017 fortgeführt würden.

Die 1000,- Euro des Trakehnenvereins  für die Geschenkaktion anlässlich unsere  Weihnachtsfeier wurden von Alexander ( dies ist der Wirt in der Alten Apotheke ) überbracht. Der Umtausch brachte 63 000 Rubel. Dafür haben viele kleine Geschenke in Form von Weihnachtstüten mit vielen verschiedenen Süßigkeiten gekauft. Die Freude war groß, als wir zu Schulbeginn nach den Ferien  am 13.01. unser Schulweihnachtsfest feiern und 316 Weihnachtstüten an unserer Schüler und Schülerinnen verteilen konnten. Auch die 42 Lehrer und Lehrerinnen wurden entsprechend beschenkt.

Nehmen sie bitte unsere tiefste Dankbarkeit von all unseren Schülern und Schülerinnen  sowie  den Lehrkräften entgegen. Wir bedanken uns noch einmal von ganzem Herzen für die Freundschaft, Zusammenarbeit und die Wärme der Mitglieder des Trakehnenvereins.

Wir wünschen Ihnen  allen Gesundheit, Glück und alles Gute

Ihre Schule in Trakehnen

die 1. Klasse die 2. Klasse die 3. Klasse


Jahreshauptversammlung 2016

Am 22.10.2016 fand ab 16 Uhr wie gewohnt am Rande des Trakehner Hengstmarktes im Restaurant der Holstenhallendie in Neumünter die diesjährige Mitgliederversammlung des Trakehnenvereins statt.

Folgende Tagesordnungspunkte sind wie vorgesehen behandelt wurden:

1) Begrüßung und Eröffnung
2) Bericht des Vorstandes
3) Kassenbericht
4) Bericht der Kassenprüfer
5) Entlastung des Vorstandes
6) Neuwahl des Vorstandes
7) Verschiedenes

Das Protokoll kann HIER eingesehen werden.


Besondere Auszeichnung für einige Lehrkräfte der Haupt-und Realschule in Trakehnen/a>

Im vergangenen Jahr wurden in Trakehnen vier Führungspersonen der Samskowskaja- Schule, Frau Sanjuk, Herr Kuznetzow, Frau Vera Lysenkowa und Frau Marina Lysenkowa, für ihre langjährigen Verdienste um das bessere gegenseitige Verständnis von Deutschen und Russen geehrt.

  

Ihnen wurde nach einer Laudatio von dem deutschen Generalkonsul Dr. Dr. Rolf Friedrich Krause, Deutsches Generalkonsulat Kaliningrad (Bild links), jeweils als Zeichen der Dankbarkeit und Anerkennung eine Urkunde überreicht. An der speziellen Feierstunde nahmen seitens des Trakehnenvereins die Herren Prof. Dr. Dr. Jürgen Bloech (Bild rechts) und Leonhard Thiel sowie Frau Daniela Wiemer teil.  Es war eine freundschaftliche und nette Begegnung, verbunden mit einem offenen Gedankenaustausch, die mit einem gemeinsamen Essen in der Alten Apotheke ausklang. 

 Dr. Horst Willer


Samskowskaja -Schule gewinnt den Preis der Schulmuseen

Was wäre Trakehnen, das jetzige Jasnaja Poljana, mit seinem sog. Trakehner Schloss, dem ehemaligen Landstallmeisterhaus, das in den letzten Jahren immer wieder von vielen pferdebegeisterten Touristen aus Deutschland, Russland und der ganzen Welt aufgesucht wurde, ohne sein kleines aber feines Museum. Schon seit geraumer Zeit sind die Bemühungen des Trakehnenvereins und der Lehrkräfte der in jenem Gebäude beheimateten Haupt- und Realschule darauf gerichtet, vor Ort den interessierten Besuchern das ehemalige preußische Hauptgestüt Trakehnen bildhaft zu veranschaulichen und lebendig werden lassen.

  

Kürzlich erhielt der Trakehnenverein eine freudige Nachricht aus Trakehnen ((Jasnaja Poljana). Frau Vera Lysenkowa, Lehrerin und Betreuerin des Museums, hat zusammen mit ihren Schülerinnen mit großem Erfolg an dem Wettbewerb der Schulmuseen im Oblast Kaliningrad teilgenommen. Sie gewannen nicht nur den 1. Preis auf städtischer sondern auch auf regionaler Basis. Frau Vera Lysenkowa hat ihren begleitenden Vortrag dem russischen Journalisten S.J. Milowskij gewidmet, der in seinen heimatkundlichen Berichten stets der Historie des Hauptgetüts Trakehnen breiten Raum eingeräumt hat.

Dr. Horst Willer


Jahreshauptversammlung 2015

Bitte Vormerken: 

Am 16.10.2015,  18.30 Uhr findet die diesjährige Mitgliederversammlung des Trakehnenvereins in Neumünter am Rande des Trakehner Hengstmarktes im Restaurant der Holstenhallen statt.

Bitte planen Sie dieses Termin ein.

Folgende Tagesordnungspunkte sind vorgesehen:

1) Begrüßung und Eröffnung
2) Feststellung der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder
3) Bericht des Vorstandes
4) Kassenbericht
5) Bericht der Kassenprüfer
6) Entlastung des Vorstandes
7) Bericht über den Schüleraustausch
8) Diskussion und Ausblick auf weitere Aktivitäten des Vorstandes
9) Anträge und Verschiedenes

Die Tagesordnung kann zu Beginn der Mitgliederversammlung geändert werden. Anträge sind bis 14 Tage vorher schriftlich bei der Geschäftsstelle einzureichen.

Nicht nur Mitglieder, sondern auch Gäste sind herzlich willkommen.

Nachtrag zur Veröffentlichung des Protokolls, welches HIER eingesehen werden kann: Die Schwerpunkte der Hauptversammlung des Vereins der Freunde und Förderer des ehemaligen Hauptgestüts Trakehnen e. V. im vergangenen Jahr waren die Würdigung der erneuten umfangreichen Renovierungsarten am Trakehner Schloss durch die " Inge und Wolfgang Tietze- Stiftung" und die künftige Kooperation mit Herrn Eduard Schulte bei der Durchführung der FN-Reisen nach Trakehnen.


Daniela Wiemer neue Zweite Vorsitzende des Trakehnenvereins

Nach dem  Rücktritt von Frau Buettner-Peter als zweite Vorsitzende des Trakehnenvereins konnte Frau Daniela Wiemer als ihre Nachfolgerin gewonnen werden. Der Vorstand des Trakehnenvereins freut sich über diese Neubesetzung. Sie wird diese Funktion zunächst kommissarisch wahrnehmen, bevor sie dann offiziell in ihrem neuen Amt durch die Mitgliederversammlung bestätigt werden wird.  

Frau Wiemer, Jahrgang 1967, lebt  in Schleswig Holstein und ist dort  als Nachfahrin einer ostpreußischen Familie aufgewachsen. Ihre Großeltern bewirtschafteten  in unmittelbarer Nähe zum Hauptgestüt Trakehnen einen kleinen Bauernhof. Seit ihrer Jugend interessiert sie sich für  Kultur und Tradition der Ostpreußen. Als Züchterin von Trakehner Pferden hat sie sich umfangreiches Wissen über diese edle  Pferderasse und das ehemalige Hauptgestüt Trakehnen angeeignet. Aufgrund ihrer vielfältigen  historischer Recherchen  ist vor zwei Jahren  unter ihrer Mitautorenschaft die Herausgabe   des “Ortsatlasses Trakehnen“  gelungen.  Schon seit geraumer Zeit ist Frau Wiemer als Schriftleiterin bei der Ostpreußischen Kreisgemeinschaft Ebenrode und als Kuratoriumsmitglied  in der Stiftung Kreisgemeinschaft Schlossberg tätig.

Frau Wiemer hat eine abgeschlossene Ausbildung als Gold-und Silberwareneinzelhandelskauffrau und war Angestellte im Öffentlichen Dienst.

H.Willer 


Dank an die Inge und Wolfgang Tietze-Stiftung in Ascheberg ( Westf.)

Getreu der Spruchweisheit:“ Es gibt nichts Gutes außer man tut es“ hat im letzten Jahr die Inge und Wolfgang Tietze-Stiftung in Trakehnen (jetzt Jasnaja Poljana) erneut ein gutes Werk vollbracht.

Der Trakehnenverein konnte sich glücklich schätzen, dass jener Mäzen bereits vor einigen Jahren umfangreiche Reparaturen und Erneuerungsarbeiten am und im Trakehner Schloss sowie an den Nebengebäuden vorgenommen hat. Der darin beheimateten Realschule kamen nicht nur diese baulichen Erneuerungsarbeiten zu Gute sondern auch gleichzeitig ein umfangreiches Hilfsprogramm zur Weiterbildung des Lehrerpersonals und zur Beschaffung von modernen Lehr – und Lernmitteln.

Leider hatte mittlerweile der Zahn der Zeit wieder einige Schäden an den Außenfassaden des Hauptgebäudes, dem Trakehner Schloss, verursacht. In ihrer heimatlichen Verbundenheit wollte das Ehepaar Tietze auch in dieser Situation
  nicht tatenlos bleiben. Sie beauftragten eine anerkannte russische Baufirma tätig zu werden, die Dachrinnen und deren Abflüsse zu reparieren und die  Fassaden  zu renovieren und mit einem neuen Anstrich zu versehen. Das ehrwürdige und mehr als 240 Jahre alte ehemalige  Trakehner Landstallmeisterhaus kann sich so wieder sehen lassen.

Der Trakehnenverein übermittelt der Inge und Wolfgang Tietze-Stiftung hiermit seinen besonderen Dank.

Horst Willer 

 


Hauptversammlung 2014

Bitte Vormerken: 

Am 17.10.2014,  19.00 Uhr findet die Mitgliederversammlung des Trakehnenvereins in Neumünter am Rande des Trakehner Hengstmarktes im Restaurant der Holstenhallen statt.

Bitte planen Sie dieses Termin ein.

Wir werden im Rahmen der Versammlung Gelegenheit haben, gemütlich zu Abend essen und  das vergangene Vereinsjahr Revue passieren zu lassen.

Nicht nur Mitglieder, sondern auch Gäste sind sehr willkommen.



Im Juli 2014 hat wieder ein Schüleraustausch zwischen der Freien Waldorfschule Dresden und der Samskovskaja- Schule in Trakehnen stattgefunden. Diesmal sind die Dresdner Schüler nach Trakehnen gekommen. Der Besuch war ein voller Erfolg.

Näheres darüber und welche Projekte die Schüler vor Ort in Trakehnen mit ihrem Lehrer durchgeführt haben, erfahren Sie in den nächsten Wochen auf unserer Homepage oder auf der Mitgliederversammlung am 17.10. 2014 in Neumünster.

Update von September 2014: Hier können Sie bereits einen ersten Bericht ergänzt mit Bildern, die uns freundlicherweise Herr Rex von der Waldorfschule Dresden bereit gestellt hat, einsehen.



Der Vorsitzende des Trakehnenvereins, Prof. Dr. Bloech und das Gründungsmitglied Leonhard Thiel haben im Kaliningradskaja Oblast Gespräche mit Vertretern der für das Landstallmeisterhaus und die darin untergebrachte Schule zuständigen Behörden geführt. Dabei ging es vor allem darum, die Zusammenarbeit für die nächsten Jahre zu sichern und die vom Verein gemachten Investitionen darzustellen. Außerdem wurde ventiliert, ob der russiche Staat Interesse an einer Förderung hat.
 
Wichtigstes Ergebnis war die Bestätigung der Kooperation der Behörden. Der Trakehnenverein kann sich weiterhin für die Renovierung des ehemaligen Landstallmeisterhaus einsetzen und den Betrieb des darin befindlichen Museums sichern. Die russischen Behörden wollen die Tourismuswerbung für das ehemalige Hauptgestüt Trakehnen fördern. Ein detaillierter Bericht erfolgt auf der Mitgliederversammlung im Oktober.


 

Tempelhüter kehrt zurück  in die Heimat

von Dr. H. Willer und B. Klausing

Das bronzene lebensgroße Standbild des legendären Tempelhüters befindet sich noch immer im Moskauer Pferdemuseum. Welch` Wunder: Ein zweiter Abguss desselben schmückt seit Ende September 2013 wieder die Vorderseite des ehemaligen Landstallmeisterhauses in Trakehnen. Jedes Jahr besuchen viele pferdebegeisterte Touristen auf ihrer Ostpreußenreise auch Trakehnen, das ehemalige sprichwörtliche Paradies der Trakehner Pferde. Obgleich dort seit Ende des Zweiten Weltkrieges keine Pferde mehr auf den Weiden grasen, möchten die Besucher dennoch das besondere Flair der dortigen Landschaft genießen. Besonders erfreut sind sie beim Anblick des Trakehner Tores und des völlig restaurierten ehemaligen Landstallmeisterhauses, des Trakehner Schlosses, in dem seit vielen Jahren eine Haupt – und Realschule beheimatet ist.

Etwas Sensationelles ist dort Ende September geschehen: Nach fast 70 Jahren ist die Tempelhüter-Statue zwar nicht im Orginal aber in einer Kopie derselben aus Moskau in seine Heimat Trakehnen, das heutige Jasnaja Poljana zurückgekehrt. Damit ist ein schon lang ersehnter Wunsch zahlreicher Menschen weltweit, die sich diesem Fleckchen Erde und den berühmten Pferden mit der Elchschaufel immer noch eng verbunden fühlen, endlich in Erfüllung gegangen. Alle Vorinformationen deuteten darauf hin, dass das Tempelhüter Denkmal zunächst seinen Platz vor der Alten Apotheke finden sollte. Auf dem Sockel vor dem Trakehner Schloss hatte man gegen Kriegsende ein Ehrenmal für gefallene russische Soldaten errichtet. Viele Russen wollten an diesem dafür gewählten Standort festhalten. Dann etwa drei Tage vor den eigentlichen Feierlichkeiten kam die Wende: Höheren Orts war durch russische Behörden entschieden worden, dass das russische Ehrenmal auf den Ehrenfriedhof verlegt werden sollte. Nun trat ein, womit keiner so recht gerechnet hatte: Die Tempelhüterstatue konnte mit einem Kran am 26. September 2013 tatsächlich wieder an seinem angestammten Platz vor dem Trakehner Schloss aufgestellt werden.

Feierliche  Enthüllung des Tempelhüterstandbildes am 29.09.2013 an seinem angestammten Platz
Feierliche Enthüllung des Tempelhüterstandbildes am 29.09.2013 an seinem angestammten Platz (Foto: Bernd Klausing)

Am 29. September waren dann alle Bürger des Ortes zu der Einweihungsfeier eingeladen. Ganz Jasnaja Poljana war auf den Beinen. Die Eröffnung der Feierlichkeiten begann auf dem Friedhof, wo das Ehrenmal seinen neuen Platz gefunden hatte,zum Gedenken an die gefallenen Soldaten. Danach begab sich die Festgesellschaft auf das weite Gelände vor dem Trakehner Schloss. Welch nette Überraschung: Die Schüler und Schülerinnen zusammen mit ihren Eltern und Lehrern hatten ein wunderbares Schaubild gezaubert, in dem sie sich in alten Trachten und Kostümen vergangener Zeiten präsentierten. Während die Frauen und Mädchen strickten und webten, widmeten sich die Männer und Jungen handwerklichen Tätigkeiten. Viel politische Prominenz und zahlreiche engagierte Trakehnerfreunde waren angereist. Besonders ergreifend war die Festrede, die Dr. Kuebart als Großneffe und Erbe von Reinhold Kuebart, dem ehemaligen Künstler und Schöpfer der Orginalstatue, gehalten hat. In seinen Ausführungen erinnerte er an die Herausforderung, der sich sein Vorfahre gegenüber sah, als er Anfang der 30er Jahre den Auftrag der Preußischen Gestütsverwaltung erhalten hatte, den Tempelhüter, einen der bedeutendsten Hengste des Hauptgestüts Trakehnen, in Lebensgröße zu modellieren. Der Festredner ließ die Versammelten zurückblicken: Am 27. September 1932 geschah die Uraufführung. In einem feierlichen Festakt anlässlich der 200- Jahrfeier- auch der mittlerweile 28-jährige Tempelhüter, geschmückt mit einem Eichenkranz war zugegen- wurde sein Standbild, eine Meisterleistung des Künstlers, aufgestellt vor dem Trakehner Schloss, enthüllt. Als Herr Hagen Mörig, 1. Vorsitzender des Vereins Hilfe für Trakehnen e. V. und eigentlicher Promotor der jüngsten Initiative seine Rede hielt, wurde allen Anwesenden klar, welche Anstrengungen und Mühen es ihm gekostet hatte, die Wiederaufstellung des Tempelhüter-Standbilds Wirklichkeit werden zu lassen. In ihren Grußworten ließen der stellvertretende Landrat, der Bürgermeister, der Vorsitzende des russischen Reiterkomitees sowie der Zuchtleiter des russischen Trakehner Verbandes den Wunsch anklingen, das künftig auch wieder Trakehner Pferde in großer Zahl an jenen geschichtsträchtigen Ort zurückkehren mögen. Der russische Trakehner Verband hatte es sich nicht nehmen lassen, anlässlich dieser historischen Begebenheit einige russische Trakehner Pferde nach Jasnaja Poljana zu entsenden. Während der Enthüllung des neuen Tempelhüters erklang unerwartet das Ostpreußenlied, das unser Herr Klausing, Schatzmeister des Trakehnenvereins, auf seinem Waldhorn intoniert hatte. Die anwesenden Menschen, ob Russen, Polen, Deutsche oder andere Nationalitäten, waren emotional sichtlich ergriffen, als sie den neuen und alten Tempelhüter in seiner Schönheit und Kraft plastisch vor sich sahen. Die beiden Bildhauer aus der Gießerei in Königsberg hatten ganze Arbeit geleistet. An der Einweihungsfeier konnte auch eine kleine Reisegruppe des Trakehnenvereins unter Leitung unseres Schatzmeisters, Bernd Klausing, teilnehmen. Zur Bereicherung des Museums im Trakehner Schloss überreichte Bernd Klausing zur Freude der Schuldirektorin, Frau Sanjuk, 18 Jahresbände der Trakehner Hefte.

Bernd Klausing übergibt als Gastgeschenk und zur  weiteren Komplettierung des Museums der Direktorin der Haupt-und Realschule in Trakehnen 18 Jahrebände der Fachzeitschrift " Der Trakehner"
Bernd Klausing übergibt als Gastgeschenk und zur weiteren Komplettierung des Museums der Direktorin der Haupt-und Realschule in Trakehnen 18 Jahrebände der Fachzeitschrift " Der Trakehner" (Foto: B. Klausing)

Es ist vor allem das Hauptverdienst von Herrn Hagen Mörig und vieler russischer Freunde, die diese Aktion der Rückführung und Wiederaufstellung des Tempelhüter-Denkmals ermöglicht haben. Bereits seit dem Jahr 2007 war Hagen Mörig von dieser Vision angetrieben. Auf seine Veranlassung hin kam es zu einer Petition mit 11000 Unterschriften hier in Deutschland. Im Sommer 2009 wurde dann die Unterschriftensammlung mit einer mit vier Trakehner Schimmeln bespannten Kutsche bis an die polnisch/russische Grenze gebracht. Von dort gelangte siebis an die höchsten verwaltungsstellen in Moskaus. Was lange währte, wurde dann letztlich gut. Im Sommer 2010 lautete der Bescheid aus Moskau: Billigung der Wiederaufstellung des Tempelhüter in Trakehnen in einer Kopie auf eigene Rechnung. Damit begann nun für den Initiator die eigentliche harte Arbeit. Weitere Spendengelder mussten eingesammelt werden. Viele Fahrten nach Moskau und Kaliningrad mussten absolviert werden, um die Ausformungsmodalitäten mit dem Rektor der Akademie zu besprechen, die Verträge mit einer Bronzegießerei unter Dach und Fach zu bringen, den Fortgang der Modellierungsarbeiten zu begleiten und schließlich die Einweihungsfeier vorzubereiten.

Wir in Deutschland sind auch immer wieder hoch erfreut, wenn wir bei einem Besuch des Deutschen Pferdemuseums in Verden am Eingang seinem Zwillingsbruder begegnen. Er war der erste existierende Abguss des Originals, den es nach jahrelangen Bemühungen von Hans Joachim Köhler gelang, 1974 aus Moskau nach Verden zu holen. Die Feierlichkeiten zur Enthüllung des “doppelten“ Tempelhüter fand vor 10.000 Menschen im Verdener-Reiterstadion statt. H.J. Köhler, dem wir das grandioseste Buch über die Geschichte des Trakehner Pferdes mit dem gleichnamigen Titel jenes legendären Hengstes ebenfalls verdanken, fand zu jenem Ereignis folgende Worte: “Der Festakt und das Tempelhüter-Denkmal nun in Verden stimmen wehmütig, aber auch versöhnlich durch das Bewusstsein, dass Trakehnen und Tempelhüter weiterlebt in den Pferden seines Blutes überall in der Welt.“

Nun einen kleinen Rückblick; Am 20. Dez. 1904 war jener Spross zur Welt gekommen. Der Überlieferung nach wurde er mit so krummen Vorderbeinen geboren, dass ihm eigentlich ein Weiterleben erspart bleiben sollte. Dieses Hengstfohlen von Perfektionist xx, dass später der Trakehner Zucht so viel Ruhm und Ehre einbrachte, bekam schon in jungen Jahren den verheißungsvollen Namen Tempelhüter. Seine Mutter Teichrose v. Jenissei- Cliff`s Brow xx entstammte der größten der fünf Trakehner Hauptfamilien, der Teresina-Linie, die die besten Halbblutstämme der Trakehner Zucht in sich vereinigt. Dieser Linie entstammen so bedeutende Vererber, wie Termit, Tropenwald, Thyrann und Totilas. Tempelhüter wurde 1908 gekört. Zunächst musste er sich von 1909 bis 1915 als Landbeschäler im Landgestüt Braunsberg bewähren, bevor Landstallmeister Graf Sponek ihn 1916 an seinen Geburtsort als Hauptbeschäler zurückholte. Welch` eine Karriere: Als Neugeborener nahezu abgeschrieben und dann schließlich in der zweiten Hälfte seines Pferdelebens Aufstieg bis zum Hauptbeschäler erster Klasse. Tempelhüter lieferte in den 16 Jahren seines Wirkens in Trakehnen nicht weniger als 56 Beschäler, 60 Mutterstuten und für den Jagdstall 107 Reit- und Turnierpferde sowie 7 Remonten.

Leider wurde das Hauptgestüt Trakehnen mit seinen edlen Pferden Opfer des Zweiten Weltkrieges. Nach der Übernahme Ostpreußens durch die Rote Armee würde das Tempelhüter Denkmal als Siegestrophäe nach Moskau verbracht. Es befindet sich noch heute im Moskauer Pferdemuseum der K.A. Timirazev - Agrarakademie Moskau. Gottlob hat das Trakehner Pferd als lebendes Kulturgut die Zeit überdauert. So werden heute zur Freude der Menschen nicht nur in Deutschland und Russland sondern auch in über 30 weiteren Ländern der Erde weiter Trakehner Pferde gezüchtet und als Sportpferde genutzt. Tempelhüter, sowohl der Tatsächliche wie auch sein Denkmal, wurde zu dem weltweit bekanntesten Symbol für Trakehnen und die Geschichte des edlen ostpreußischen Pferdes. An die ruhmreiche Geschichte des Trakehner Pferdes wird uns und alle Menschen aus Europa und Übersee, die nach Trakehnen kommen, dieser Tempelhüter immer wieder erinnern.

Tempelhüter thront wieder auf seinem ehemaligen Podest, dahinter die in die Jahre gekommene Eiche
Tempelhüter thront wieder auf seinem ehemaligen Podest, dahinter die in die Jahre gekommene Eiche (Foto: B. Klausing)

In Trakehnen, dem jetzigen Jasnaja Poljana, engagiert sich neben unserem Verein der Freunde und Förderer des ehemaligen Hauptgestüts Trakehnen e.V. , Trakehnenverein genannt der  Verein Hilfe für Trakehen e.V.. Unser  Verein hat sich zum Ziel gesetzt, das Trakehner Schloss, das ehemalige Reitburschenhaus und das Trakehner Tor als einzigartiges Kulturdenkmal der Nachwelt zu erhalten. Darüber hinaus sehen wir in dem jährlichen deutsch/russischen Schüleraustausch einen Beitrag zur Völkerverständigung. Entsprechend seiner Satzung sieht der Verein Hilfe für Trakehnen seine Aufgabenschwerpunkte in der Unterstützung des Gemeinwesens Trakehnen beim Ausbau der Infrastruktur und der Förderung kultureller Veranstaltungen. Gegenwärtig bemüht sich der Trakehnenverein darum, den Turm auf dem Trakehner Schloss wieder zu errichten Mit der Verwirklichung dieses Vorhabens würde Trakehnen dann noch mehr an Attraktivität gewinnen. Die Besucher könnten dann die ursprüngliche Silhouette - Trakehner Schloss mit Turm und davor das Tempelhüter-Denkmal - wieder in Augenschein nehmen und bewundern.


 

 

Angebot einer kombinierten Bus- und Schiffsreise nach Trakehnen im Sept./Oktober 2013

Der Trakehnenverein führt unter der tatkräftigen und sachkundigen Mithilfe von Barbara Szewczyk (Fa. Planen und Reisen; Hann. Heerstr. 55, 29227 Celle, Tel. 05141-2080704, Fax: 05141- 3492922, Mail: barbara.szewczyk@t-online.de) vom 27. 09. bis 05.10.2013 eine Bus- und Schiffsreise nach Ostpreußen durch.

=> Details

=> Anmeldung

Für Anfragen zu der geplanten Reise wenden Sie sich unter den genannten Koordianten direkt an Frau Szewczyk.


 

Am 27. Juli 2013 wird die diesjährige Mitgliederversammlung beim Trakehner Bundesturnier in Hannover statt finden.

Bei dieser Gelegenheit wollen wir das Vereinsjubiläum mit einem kleinen Festakt mit unseren Mitgliedern, aber auch allen interessierten Menschen feiern.

Bitte merken Sie sich den Termin vor.

Die präzisierten Koordinaten sowie die Tagesordnung können hier eingesehen werden.

Darüber hinaus ist zu diesem Anlass auch ein neuer Flyer gestaltet worden, der allen Interessierten hier zur Verfügung steht.


Der Verein der Freunde und Förderer des ehemaligen Hauptgestütes Trakehnen e.V. trauert um sein langjähriges Mitglied

Fritz Alshuth (*1911 in Trakehnen)

Dr. H. Willer erinnerte in seiner Würdigung im Heft 02/2103 der Zeitschrift "Der Trakehner" an das lange und bewegte Leben von Herrn Alshuth. Wir alle denken noch gern an die Teilnahme des damals 96jährigen Trakehner Originals an den Festlichkeiten zum 275. Gründungsjubiläums in Jasnaja Poljana. In enger Verbundenheit zu seiner Heimat gehörte Fritz Alshuth bereits 1993 zu den Gründungsmitgliedern des Trakehnenvereins und war auch bis in die letzten Jahre regelmäßiger Gast sowohl des Trakehner Hengstmarktes als auch der dabei stattfindenden Mitgleiderversammliungen unseres Vereins.

Wir behalten ihn in ehrendem Gedenken.

 


Der Schwerpunkt der diesjährigen Hauptversammlung des Vereins der Freunde und Förderer des ehemaligen Hauptgestütes Trakehnen e.V. waren Stand und Zukunft des Schüleraustausches sowie des Turmprojektes.

Das Protokoll der JHV 2012 kann hier direkt eingesehen werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass für den nun schwerpunktmäßig mit der Walldorfschule Dresden vereinbarten Schüleraustausch noch Unterstützer gesucht werden!

 


Bisher wenig Erfolg mit dem Turmprojekt in Trakehnen

19.11.2012: Dr. Horst Willer, Mitglied des erweiterten Vorstandes

Der Verein der Freunde und Förderer des ehemaligen Hauptgestüts Trakehnen e.V. (Trakehnenverein) hat in den vergangenen 15 Jahren mit Unterstützung seiner Mitglieder sowie unter Einsatz von Spendengeldern und in enger Kooperation mit der Schulleitung und den örtlichen Behörden umfangreiche Renovierungsarbeiten (Trockenlegung der Grundmauern, Erneuerung der Fenster, Restaurierung der Fassaden und komplette Erneuerung der Dächer) am Trakehner Schloss, dem Reitburschenhaus und dem Trakehner Tor durchführen lassen. Zur Finanzierung wurden dafür bisher insgesamt ca. 270.000 Euro bereit gestellt. Hierfür standen nur in begrenztem Maße Mitgliedsbeiträge (z. Zt. ca. 120 Mitglieder) und Spendengelder zur Verfügung. Einen größeren Anteil der Finanzierungskosten konnten auf Antrag aus öffentlichen Mitteln der Bundesministerien für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMLEV) sowie Kultur und Medien (BKM) gedeckt werden
Die Inge und Wolfgang Tietze –Stiftung, 59387 Ascheberg-Herbern, aus Deutschland verdient besonders große Anerkennung für ihr in den letzten Jahren geleistetes uneigennütziges umfangreiches finanzielles Engagement zur Modernisierung der Haupt- und Realschule in Jasnaja Poljana.

Heute können Russen und Deutsche stolz auf das Erreichte sein. Die gemeinsamen Anstrengungen haben sich gelohnt. Dennoch gibt es auch Rückschläge.
Seit mehr als drei Jahren bemüht sich der Trakehnenverein darum, dass der ehemalige Turm wieder auf dem ehemaligen Landstallmeisterhaus (Trakehner Schloss) errichtet wird.

Bedauerlicherweise ist das Projekt wegen Untätigkeit der Baufirma in Kaliningrad, mit der der Trakehnenverein einen Vertrag abgeschlossen hatte, bislang nicht zur Ausführung gelangt (Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden die Namen der russischen Firmen hier nicht genannt).
Die einzelnen Schritte, die zur Verwirklichung des Vorhabens führen sollten, aber auch die aufgetretenen Hindernisse sollen im Folgenden kurz skizziert werden.

  • Auf Antrag der Schulleitung und des Trakehnenvereins wurde das Trakehner Schloss im Jahr 2008/09 unter Denkmalschutz gestellt.
  • Um im Vorhinein abzuklären, welche bürokratischen Erfordernisse in Russland für die eigentliche Bauausführung zu erfüllen und welche bautechnischen Probleme zu lösen sind, wurde in Deutschland an der Fachhochschule für Architektur in Hildesheim unter der Regie von Professor Kickler eine Bachelorarbeit über das Turmprojekt durchgeführt.
  • Da in Russland jeder Baumaßnahme an Denkmal geschützten Bauten eine detaillierte Bauplanung vorausgehen muss und dafür nur lizensierte Planungsunternehmen in Frage kommen , hat der Trakehnenverein von einem namhaften Unternehmen die geforderte umfangreiche Vorplanung vornehmen lassen Danach wurden die voraussichtlichen Baukosten mit 70.000 Euro angegeben.
  • Im August des Jahres 2010 konnte der Vorstand des Trakehnenverein mit der eigentlichen Baufirma in Kaliningrad den Vertrag über die Bauausführung abschließen. Dem Firmenchef waren zuvor alle Unterlagen über die vorausgegangene obligatorische Vorplanung ausgehändigt worden. Vertraglich war festgelegt worden, dass unmittelbar nach Vertragsabschluss mit dem Bau begonnen werde und die Baukostensumme nicht mehr als die angegebene Summe betragen sollte. Zur deren Finanzierung standen dem Trakehnenverein neben Spendengeldern und Mitgliedsbeiträgen ein Förderbetrag des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM), Berlin, in Höhe von 35.000 Euro zur Verfügung.
  • Entgegen allen vertraglichen Absprachen hat sich von Beginn an die Ausführung des Turmbaues aus mehreren Gründen immer wieder verzögert. Zunächst musste die Baufirma ihre Lizenz zur Restaurierung Denkmal geschützter Bauten nach erfolgtem Ablauf neu beantragen. Der Trakehnenverein als Auftraggeber wurden immer wieder von einem Termin zum anderen (zunächst Ende Oktober, dann zum 1. Dezember, dann zum 31. Januar und danach Ende Februar) vertröstet, zu dem die Lizenz vorliegen sollte.
    Vom Auftragnehmer war im Nachhinein mitgeteilt worden, dass zusätzlich zur detaillierten Vorplanung eine Arbeitsdokumentation im Maßstab 1 zu 50 erforderlich und eine weitere Baugenehmigung einzuholen sei. Mit unserer Einwilligung wurde dann Anfang des Jahres 2011 zusätzlich jene spezielle Arbeitsdokumentation erstellt.
  • Erschwerend kam hinzu, dass von der Baufirma bestritten wurde, dass der Ersatz wichtiger Tragbalken im Dachboden nicht in der Kostenschätzung bzw. der Vertragssumme enthalten sei. Der Tatsache, dass eine Verstärkung des Dachbodens erforderlich sein würde, war sich der Trakehnenverein aufgrund einer ersten Recherche durch Herrn Professor Dr. Kickler, HAWK-HHG Hildesheim, bewusst. Insofern war bereits das Planungsunternehmen gebeten worden, zur Erhöhung der Tragfähigkeit den Einzug von zwei Stahlträgern in den Unterbau bei den bauplanerischen Vorarbeiten und Kalkulationen zu berücksichtigen.
  • Angesichts der Tatsache, dass die Baufirma bis gegen Ende März 2011 nicht den Nachweis erbracht hatte, dass sie mit dem Wiederaufbau des Turms auf dem Hauptgebäude des Trakehner Schlosses begonnen hatte, hat der Vorstand des Trakehnenvereins in seiner Sitzung am 18.04.2011 beschlossen, dem Vertragspartner zu kündigen. Gleichzeitig wurde die Baufirma aufgefordert, unverzüglich die bereits gezahlten Gelder in Höhe von 28.900 Euro ( 1. Rate in Höhe von 35.000 Euro vermindert um 6.100 Euro für die Arbeitsdokumentation ) an den Trakehnenverein zurück zu überweisen.
  • Während diese Kündigung auf dem Weg der Zustellung war, traf beim Trakehnenverein die Kopie der nun der Baufirma erteilten Lizenz ein verbunden mit der Mitteilung (Vertragsänderung), dass die neue Kostenschätzung auf der Basis der neu erstellten Arbeitsdokumentation nun 120.000 Euro betrage und nach Erteilung der letzten Baugenehmigung unmittelbar mit der Bauausführung begonnen werden könne.
  • Der Vorstand des Trakehnenvereins war davon überzeugt, dass er nicht nur vom Auftragnehmer arglistig getäuscht wurde, sondern dieser nun auch mit der drastischen Erhöhung der Bausumme um 70 % den Beweis des Versuchs betrügerischer Übervorteilung geliefert hat. Selbst wenn in einer harten Verhandlung mit der Baufirma noch eine gütliche Vereinbarung dahingehend hätte getroffen werden können, dass sie das Projekt für eine erheblich geminderte Baukostensumme durchführen würde, wäre dies dennoch nicht finanzierbar gewesen. Auch wären die Zweifel nicht ausgeräumt gewesen, dass es wiederum zu erheblichen Schwierigkeiten gekommen wäre.
  • Immer wieder musste der Trakehnenverein die bittere Erfahrung machen, dass die Kooperation mit der russischen Bürokratie und russischen Firmen überaus schwierig ist, zumal auch das Sprachenproblem eine häufig schwer zu überwindende Hürde darstellt. Der Trakehnenverein hatte fristgerecht alle erforderlichen Schritte unternommen, um zum Gelingen des Projekts beizutragen. Insofern liegt kein Verschulden seitens des Trakehnenvereins vor. Gemäß der geltenden Vergaberichtlinien hat der Trakehnenverein den Förderbetrag an den BKM zurück erstattet.
  • Nach dem gegenwärtigen Stand betragen die Vorleistungen des Trakehnenvereins für das Turmprojekt 22.100 Euro. Der Auftragnehmer schuldet dem Trakehnenverein 28.900 Euro. Er wurde mehrfach in offiziellen Mahnschreiben zur Rückzahlung dieses Betrages aufgefordert, jedoch bislang ohne Erfolg. Der Vorstand des Trakehnenvereins sieht nur geringe Chancen, in einem gerichtlichen Verfahren, jene Eigenmittel zurück zu erhalten.
  • In der jüngsten Vergangenheit hat die Baufirma überraschenderweise signalisiert, dass sie bereit wäre, die ihr bereit gestellten Gelder für die Ausführung des ersten Bauabschnitts, nämlich die totale Erneuerung des Deckenbodens unterhalb des später mal zu errichtenden Turmes einzusetzen Der Trakehnenverein beabsichtigt, diese Möglichkeit einer dann immerhin noch zweckmäßigen Verwendung jener 28.900 Euro im Einzelnen zu prüfen und auszuloten. Dabei sollte aber sicher gestellt sein, dass die Bauausführung korrekt und mit der notwendigen Überwachung erfolgt und keine zusätzlichen Kosten für den Trakehnenverein entstehen Die Durchführung dieser Baumaßnahme könnte jedoch frühestens in den Sommerferien des Jahres 2013 vorgenommen werden.
  • Der Trakehnenverein hat sich auf seiner jüngsten Jahresmitgliederversammlung darauf verständigt, dass das Vorhaben der Wiedererrichtung des Turmes nicht aufgegeben soll. Alle Mitglieder des Trakehnenvereins und Interessierte sind aufgerufen, nach möglichen Sponsoren Ausschau zu halten.

Es geht bei der Wiedererrichtung des Turmes auf dem Trakehner Schloss um die Wiedererkennung und die Vollendung des Herzstücks jener großartigen ehemaligen Gestütsanlage. Für die Besucher dürfte es ein Lichtblick sein, wenn sie künftig zumindest das Landstallmeisterhaus annähernd in seiner ursprünglichen Ausprägung erleben könnten. Der Trakehnenverein nutzt zudem die Möglichkeit im Einvernehmen und unter Mithilfe der dort ansässigen Schule das bereits im ehemaligen Landstallmeisterhaus eingerichtete Museum weiter auszubauen, damit die Besucher noch etwas von der Größe und Einmaligkeit Trakehnens, dem sprichwörtlichen Paradies der Pferde, erfahren können und nicht wieder tief enttäuscht zurückfahren.
Jedes Jahr kommen immer mehr Menschen aus Deutschland aus Europa und anderen Teilen der Welt nach Trakehnen, um dort die ehemals bedeutenden historischen Stätten des berühmten Gestüts Trakehnen, die besondere Atmosphäre des Ortes und die wunderschöne Landschaft zu erleben. Durch den zunehmenden Tourismus wird die Wirtschaftskraft der Region im Kreis Nestorow und Gusew gestärkt. Es wäre ein großer Verlust für jene Region, wenn Russland nicht im eigenen Interesse das kulturelle Erbe Trakehnens bewahren würde.


Bitte helfen sie uns bei der Bewahrung und Sicherung des hippologischen Kulturerbes Trakehnen. Über neue Mitglieder (Jahresbeitrag 40,- Euro) würden wir uns freuen und für Spendenbeiträge wären wir dankbar. Bankverbindung: Sparkasse Südholstein, Konto-Nr. 284 726, Bankleitzahl 230 51030.

 


Hauptversammlung 2012

Die diesjährige ordentliche Hauptversammlung des Vereins findet im Rahmen des Trakehner Hengstmarktes, am 21.10.2012um 9:00 Uhrim Restaurant der Holstenhallenbetriebe in Neumünster statt.

Der Vorstand hat folgende Tagesordnung beschlossen:
1) Begrüßung
2) Tätigkeitsbericht der Vorstandsmitglieder (Sachstand und Zukunft des Turmprojektes)
3) Bericht der Kassenprüfer
4) Wahl der Kassenprüfer
5) Verschiedenes

Entsprechend der Satzung können Ergänzungen zur Tagesordnung von den Mitgleidern mindestens 8 Tage vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.


Ankündigung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung

Der Vorstand des Vereins der Freunde und Förderer des ehemaligen Hauptgestüts Trakehnen e.V. lädt am

Sonntag, den 05.02.2012 um 14.00 Uhr
in das Ostprußische Landesmuseum nach Lüneburg (Ritterstraße 10, 21335 Lüneburg)

zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein.

Dazu ist folgende Tagesordnung vorgeschlagen
1) Begrüßung
2) Tätigkeitsbereicht der Vorstandsmitglieder zum Sachstand und der Zukunft des Turmprojektes
3) 280-Jahrfeier 2012 in Trakehnen
4) Verschiedenes

Entsprechend der Satzung können Ergänzungen zur Tagesordnung von den Mitgliedern mindestens 8 Tage vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.


Die Satzung des Vereins liegt nun auch digital vor und kann hier eingesehen werden bzw. steht zum Download bereit.


Der Schwerpunkt der diesjährigen Hauptversammlung des Vereins der Freunde und Förderer des ehemaligen Hauptgestüts Trakehnen e.V. waren Stand und Zukunft des Turmprojektes.

Das Protokoll der JHV 2011 kann hier direkt eingesehen werden.


Hauptversammlung 2011

Die diesjährige ordentliche Hauptversammlung des Vereins findet im Rahmen des Trakehner Hengstmarktes, am 23.10.2011um 9:00 Uhrim Restaurant der Holstenhallenbetriebe in Neumünster statt.

Der Vorstand hat folgende Tagesordnung beschlossen:
1) Begrüßung
2) Totenehrung
3) Tätigkeitsbericht der Vorstandsmitglieder (Sachstand und Zukunft des Turmprojektes)
4) Bericht der Kassenprüfer
5) 280-Jahrfeier 2012 in Trakehnen
6) Wahl der Kassenprüfer
7) Verschiedenes

Entsprechend der Satzung können Ergänzungen zur Tagesordnung von den Mitgleidern mindestens 8 Tage vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.


Hauptversammlung 2010

Die diesjährige ordentliche Hauptversammlung des Vereins findet wiederum anläßlich des Trakehner Hengstmarktes, am 31.10.2010 im Restaurant der Holstenhallenbetriebe in Neumünster statt.

Der Vorstand hat folgende Tagesordnung beschlossen:
1) Begrüßung
2) Totenehrung
3) Tätigkeitsbericht der Vorstandsmitglieder
4) Bericht der Kassenprüfer
5) Entlastung des Vorstandes
6) Neuwahlen des gesamten Vorstandes
7) Wahl der Kassenprüfer
8) Verschiedenes

Entsprechend der Satzung können Ergänzungen zur Tagesordnung von den Mitgleidern mindestens 8 Tage vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.

Wie immer werden alle Mitglieder und Freunde um rechtzeitiges Erscheinen um 9:00 Uhr gebeten, da die zur Verfügung stehende Zeit bis zum Beginn des offiziellen Programmes des Hengstmarktes am Sonntag begrenzt ist.



Update vom 15.09.2010

Zwischenzeitlich ist es nun auch gelungen, die erforderlichen Voraussetzungen für die Realisierung der ursprünglichen Wetterfahne mit dem springenden Pferd auf dem Turm zu schaffen. Somit kann sich das Gesamtensemble nach Fertigstellung der Arbeiten wieder vollständig präsentieren. Vielen Dank allen Unterstützern!

Projekt zur Wiedererrichtung des Uhrenturmes auf dem Trakehnerschloss

Am 10. August 2010 konnte Herr Leonhard Thiel, 2. Vorsitzender des Trakehnenvereins, den Vertrag über die Bauausführung zur Wiedererrichtung des Turmes auf dem Trakehner Schloss mit der russischen Baufirma  BAGRATION GmbH aus Kaliningrad nach schwierigen Verhandlungen abschließen. Vorausgegangen war eine obligatorische detaillierte Bauplanung durch ein lizenziertes Planungsunternehmen in Kaliningrad. Unterstützung erhielt der Verein dankenswerterweise auch von Frau Rosalia Holzberger, die zu diesem Thema ihre Bachelorarbeit ausgefertigt und somit wichtige Grundlagen für das Vorhaben geliefert hat.

Mit den Baumaßnahmen soll unmittelbar begonnen werden. Der Trakehnenverein hofft, dass spätestens Anfang nächsten Jahres das Trakehner Schloss mit seinem symbolträchtigem Turm wieder in seinen alten Glanz erstrahlen kann. Bereits in den vergangenen Jahren sind ja bekanntlich sämtliche Dächer jenes Gebäudes erneuert werden. Nach Möglichkeit soll auch die ursprüngliche Wetterfahne mit dem springenden Pferd wieder den Turm zieren.



Der Verein der Freunde und Förderer des ehemaligen Hauptgestütes Trakehnen ist der festen Überzeugung, dass das historische „Trakehner Schloss“ mit dem Turm die Vervollständigung seiner Silhouette in der Weise erfährt, dass es wieder unverwechselbar aussieht und für den Oblast Kaliningrad ein wertvolles historisches Denkmal bleibt.
Auch für die Züchter, Fahrer und Reiter der weltweit blühenden Trakehner Pferdekultur wird das „Trakehner Schloss“ weiterhin wichtiger historischer Rückhalt bleiben. Natürlich auch für die Ostpreußen, die nicht mehr in Ihrer Heimat sind, wird ein wertvolles Erinnerungsobjekt erhalten.

Auch wenn die Finanzierung des Gesamtprojekts  weitgehend gesichert ist, so ist der Trakehnenverein dennoch auf die weitere Unterstützung von Sponsoren und Spendengelder angewiesen. 
Bitte helfen Sie uns bei der Bewahrung und Sicherung des hippologischen Kulturerbes Trakehnen. Über neue Mitglieder würden wir uns freuen und für Spendenbeiträge sind wir dankbar.

Bankverbindung: Sparkasse Südholstein, Konto-Nr. 284 726, Bankleitzahl 230 510 30


Angebot einer Schiffs- und Busreise nach Trakehnen im Oktober 2010

Der Trakehnenverein führt unter der tatkräftigen und sachkundigen Mithilfe von Barbara Szewczyk (Fa. Planen und Reisen; Hann. Heerstr. 55, 29227 Celle, Tel. 05141-2080704, Fax: 05141- 3492922, Mail: barbara.szewczyk@t-online.de) vom 09. bis 19.10.2010 eine Schiffs- und Busrundreise nach Ostpreußen durch.

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Für Anfragen zu der geplanten Reise wenden Sie sich unter den genannten Koordianten direkt an Frau Szewczyk.


Hauptversammlung 2009

Die diesjährige ordentliche Hauptversammlung des Vereins findet wiederum anläßlich des Trakehner Hengstmarktes, am 25.10.2009 im Restaurant der Holstenhallenbetriebein Neumünster statt.

Der Vorstand hat folgende Tagesordnung beschlossen:
1) Begrüßung
2) Totenehrung
3) Tätigkeitsbericht des Vorstandes
4) Bericht des Kassenprüfers
5) Entlastung des Vorstandes
6) Aktuelles aus Trakehnen
7) Wahl der Kassenprüfer
8) Verschiedenes

Entsprechend der Satzung können Ergänzungen zur Tagesordnung von den Mitgleidern mindestens 8 Tage vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.

Wie immer werden alle Mitglieder und Freunde um rechtzeitiges Erscheinen um 9:00 Uhr gebeten, da die zur Verfügung stehende Zeit bis zum Beginn des offiziellen Programmes des Hengstmarktes am Sonntag begrenzt ist.

Das Protokoll der JHV kann hier direkt eingesehen werden.


Eindrücke von der Reise nach Trakehnen 2009

Unter der tatkräftigen und sachkundigen Leitung unseres Mitgliedes B. Klausing fand wie bereits angekündigt, Ende August bis Anfang September 2009 wiederum eine Reisegruppe ihren Weg nach Trakehnen und ins ehemalige Ostpreußen. Eine offensichtlich begeisterte Mitreisende Sabine Brandt hat einen ganz persönlichen Reisebericht verfasst, auf den an dieser Stelle hingewiesen wird - empfehlenswert für alle Freunde von Land und Geschichte ...

=> LINK


Angebot einer Schiffs- und Busreise nach Trakehnen im August 2009

Der Trakehnenverein führt unter der tatkräftigen und sachkundigen Mithilfe von Barbara Szewczyk (Fa. Planen und Reisen; Hann. Heerstr. 55, 29227 Celle, Tel. 05141-2080704, Fax: 05141- 3492922, Mail: barbara.szewczyk@t-online.de) vom 25.08. - 02.09.2009 eine Schiffs- und Busrundreise nach Ostpreußen durch.
Die Reisebetreuung von Herrn Bernd Klausing sieht folgendes Programm vor:

Schifffahrt nach Klaipeda/Memel in Litauen. Dort Übernachtung im stillvollen Hotel Royal Europa direkt in der Altstadt. Wir bummeln durch die wunderschön restaurierte Altstadt von Klaipeda und besuchen Litauens Sommerhauptstadt – Palanga.
Die Reise führt weiter in eine der schönsten Landschaften Europas – auf die Kurische Nehrung. Über Nida/Nidden und den russischen Grenzübergang erreichen wir den russischen Teil der Kurischen Nehrung und machen Stopp in Rybatschi/Rossitten mit seiner bekannten Vogelwarte und in Selenogradsk/Cranz – dem beliebten Ostseebad. Hier im Königsberger Gebiet sind für uns drei Übernachtungen im eleganten Hotel Kotschar reserviert. Wir besuchen Trakehnen, das Gestüt in Georgenburg, die Hauptstadt Kaliningrad/ Königsberg, fahren in die Rominter Heide und zur Samländischen Steilküste nach Jantarny/Palmnicken und Swetlogorsk/Rauschen. Die letzte Etappe unserer Reise sind Masuren. Wir übernachten in Ryn/Rhein in einer Burganlage aus dem 14. Jahrhundert, in der ein erstklassiges Hotel entstanden ist. Wir unternehmen eine eindrucksvolle Masurenrundreise mit der Stakenfahrt auf dem berühmten Fluss Krutynia sowie besuchen einige Gestüte. Unsere gemeinsame Reise lassen wir während der Rückfahrt nach Deutschland im Hotel „ Palast Mierzecin“ in einer historischen Atmosphäre ausklingen.

Für Anfragen zu der geplanten Reise wenden Sie sich unter den genannten Koordianten direkt an Frau Szewczyk.


Bericht Hauptversammlung 2008

Die ordentliche Hauptversammlung 2008 des Vereins fand anläßlich des 46. Trakehner Hengstmarktes am 26.10.2008 in Neumünster statt. Schwerpunkt waren diesmal die zurückliegenden und zukünftigen baulichen Aktivitäten in Jasnaja Poljana/Trakehnen sowie der Schüleraustausch 2008. Die Versammlung wurde erstmals vom neuen ersten Vorsitzenden des Vereins, Herrn Prof. Bloech geleitet.
Als Gäste wurde die Familie Tietze herzlich willkommen geheissen, die aufgrund langjähriger Erfahrungen Unterstützung bei zukünftigen Maßnahmen anbot.

Das Protokoll der JHV kann hier direkt eingesehen werden.


Hauptversammlung 2008

Die diesjährige ordentliche Hauptversammlung des Vereins findet wiederum anläßlich des Trakehner Hengstmarktes, am 26.10.2008 in Neumünster statt.
Treffpunkt ist das Restaurant der Holstenhallenbetriebe.

Alle Mitglieder werden um rechtzeitiges Erscheinen um 9:00 Uhr gebeten, da auch in diesem Jahr wiederum die zur Verfügung stehende Zeit bis zum Beginn des offiziellen Programmes des Hengstmarktes am Sonntag begrenzt ist.


Angebot einer einwöchigen Trakehnen-Reise im Juni 2008

Barbara Szewczyk (Fa. Planen und Reisen; Hann. Heerstr.55, 29227 Celle, Tel. 05141-2080704, Mail: barbara.szewczyk@t-online.de) bereitet gegenwärtig für den Zeitraum 13.06. bis 24.06.2008 wiederum eine 12tägige Schiffs- und Busrundreise des Trakehnen-Vereins ins Baltikum sowie nach Nordostpreußen vor.
Geplante Ziele werden Helsinki, Tallin, Riga und natürlich Trakehnen sein, wobei es eine interessante Mischung aus Naturerlebnissen, geschichtsträchtigen Orten sowie auch immer wieder hippologischen Höhepunkten geben soll.
Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 30 Personen. Die Reisegruppe wird durch den Schatzmeister Herrn B. Klausing sowie Herrn Dr. H. Willer fachkundig betreut.
Für Anfragen zu der geplanten Reise wenden Sie sich unter den genannten Koordianten direkt an Frau Szewczyk.


Wechsel in der Leitung des Trakehnenvereins

Der Trakehnenverein kann auf ein erfolg- und ereignisreiches Jahr zurückblicken. Erstmals nach dem zweiten Weltkrieg konnte wieder am Ursprungsort in Trakehnen - heute Jasnaja Poljana - anlässlich des 275-jährigen Gründungsjubiläums des ehemaligen preußischen Hauptgestüts unter Beteiligung zahlreicher internationaler Gäste eine würdige Festveranstaltung stattfinden, die allseits ein großes positives Echo fand. Die Kooperation mit der Schulleitung und dem Lehrerkollegium der Trakehner Schlossschule gestaltet sich immer besser. Gemeinsam ist bereits viel geleistet worden. Die umfangreiche bauliche Renovierung des Trakehner Schlosses und des Reitburschenhauses kann sich sehen lassen. Auch auf den jährlichen einwöchigen Besuch in Deutschland möchten die russischen Schüler und Lehrer nicht mehr verzichten.

Auf der diesjährigen Jahresversammlung des Trakehnenvereins am 28.11.07 in Neumünster wurde Herrn Klaus Hagen, der zum Bedauern der anwesenden Mitglieder aus gesundheitlichen Gründen aus seinem Amt als 1. Vorsitzender ausschied, noch einmal für die langjährig geleistete Arbeit gedankt.
Als sein Nachfolger konnte Herr Professor Dr. Bloech gewonnen und einstimmig gewählt werden. Herr Bloech ist emeritierter Professor und wohnt in Göttingen, wo er über viele Jahre den Lehrstuhl für Betriebswirtschaft inne hatte. Er ist Landwirtssohn, gebürtiger Ostpreuße und ist seit der poltischen Wende in Kaliningrad als Honorarprofessor tätig. Herr Bloech wird sich, wie er es slbst bekundet hat, auch in seiner neuen Funktion mit Elan für seine ehemalige Heimat und die Ziele des Trakehnenvereins einsetzen.

(erstellt von Dr. Willer, Dezember 2007)


Hauptversammlung 2007:

Die diesjährige ordentliche Hauptversammlung des Vereins findet wiederum anläßlich des Trakehner Hengstmarktes, am 28.10.2007 in Neumünster statt.
Treffpunkt ist das Restaurant der Holstenhallenbetriebe. Alle Mitglieder werden um rechtzeitiges Erscheinen um 9:00 Uhr gebeten, da die zur Verfügung stehende Zeit bis zum Beginn des offiziellen Programmes des Hengstmarktes am Sonntag begrenzt ist.
Die diesjährige Hauptversammlung wird insbesondere im Zeichen der Veränderung im Vorstand des Vereins stehen!


AUSSTELLUNG
„275 JAHRE TRAKEHNEN - MYTHOS IM ZEICHEN DER ELCHSCHAUFEL"
NUN IN LÜNEBURG

Nach dem respektablen Erfolg der großen Sonderausstellung zur Geschichte Trakehnens und der ostpreußischer Warmblutzucht im Deutschen Pferdemuseum in Verden wandert die Schau nun zum Ostpreußischen Landesmuseum nach Lüneburg weiter. In beiden Einrichtungen stellt das Thema ein Kerngebiet der Museumsarbeit dar. Deshalb wurde die Ausstellung auch von vornherein von beiden Häusern vorbereitet.

Für die Laufzeit in Lüneburg übernahm der Niedersächsische Minister für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz freundlicherweise die Schirmherrschaft. Nach der Flucht 1944/45 siedelten sich die vom Land stammenden Ostpreußen bevorzugt im Nordwesten Deutschlands an. Auch ihnen ist es zu verdanken, dass Niedersachsen sich heute mit Stolz Pferdeland nennt. Mit der Übernahme der Schirmherrschaft wird die Verbundenheit zwischen dem Land Niedersachsen und der aus Ostpreußen stammenden, edlen Warmblutzucht dokumentiert.

Die Ausstellung in Lüneburg wird die in Verden gezeigten Schaustücke erneut präsentieren. Wem die Wiederholung zu wenig Anlass für eine Reise nach Lüneburg sein sollte, der möge den besonderen Charme der alten Salz- und Hansestadt bedenken, der jegliche Mühe lohnt. Natürlich wird auch die Ausstellungseröffnung in Lüneburg von einem attraktiven Programm begleitet sein.

Die Eröffnungsfeier fand bereits am 13. Juli 2007 im Festsaal der Handwerkskammer Lüneburg-Stade statt.

Als ein wichtiger Teil Ostpreußens findet sich die Präsentation hier im Spektrum aller für das ehemals nordöstlichste deutsche Land charakteristischen Themengebiete wieder, die den Eröffnungsbesuchern selbstverständlich ebenso zur Verfügung stehen.

Informationen: Dr. Christoph Hinkelmann, Tel. 041 31 / 75995-19 bzw. -0, Ostpreußisches Landesmuseum, Ritterstraße 10, 2133 5 Lüneburg, Telefon +49 (0)41 31 / 75995 - 19, Telefax +49 (0)4131 / 7599511, E-Mail: naturkunde@ostpreussisches-landesmuseum.de, Internet: www.ostpreussisches-landesmuseum.de


 

Vorankündigung zur Sonderausstellung

"275 Jahre Trakehnen - Mythos im Zeichen der Elchschaufel"

30. März 2007 bis 01. Juli 2007

im Deutschen Pferdemuseum in Verden

anschliessend

14. Juli 2007 bis 21. Oktober 207

im Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg

Beide Museen fragen, ob jemand interessante Gegenstände für die Ausstellungen zur Verfügung stellen kann. Bitte setzen Sie sich direkt mit den Verantwortlichen in Verden bzw. Lüneburg in Verbindung.


Staffelstab übergeben

Anlässlich der Jahreshauptversammlung während des Trakehner Hengstmarktes im Oktober 2006 wählten die Mitglieder einen neuen Schatzmeister.
Nunmehr zeichnet Herr Bernd Klausing für die entsprechenden Belange unseres Vereins verantwortlich - dafür wünschen wir viel Erfolg und Schaffenskraft.

Gleichzeitig möchten wir uns für die langjährige und tatkräftige Mitarbeit und Unterstützung der Eheleute Raabe herzlichst bedanken.


Hauptversammlung 2006:

Die diesjährige ordentliche Hauptversammlung des Vereins findet wiederum anläßlich des Trakehner Hengstmarktes, am 29.10.2006 in Neumünster statt.
Treffpunkt ist das Restaurant der Holstenhallenbetriebe. Alle Mitglieder werden um rechtzeitiges Erscheinen um 9:00 Uhr gebeten, da die zur Verfügung stehende Zeit bis zum Beginn des offiziellen Programmes des Hengstmarktes am Sonntag begrenzt ist.


Detaillierte Informationen zur Ostpreußen-Reise 2006

Ab 23. Mai laden die Mitglieder des Trakehnenvereins erneut zur Fahrt nach Nordostpreußen ein.
Anlass ist natürlich wiederum der Abschluss des Schuljahres in der Schloßschule, wobei die Reise insgesamt wiederum mit vielen anderen Überraschungen und interessanten Zielen aufwarten kann. Der Ausgangspunkt für die Ausflüge während der Reise soll diesmal das Hotel des wiederhergestellten Landgestütes Georgenburg sein.
Da die Zeit für die abschliessende Planung sehr kurz ist, werden alle Interessenten gebeten, sich kurzfristig bei Herrn Hagen direkt zu melden!

Infos: Klaus Hagen, Scharrlerweg 7, 29646 Bispingen


Weihnachtsbrief aus Trakehnen

Ende Dezember 2005 erreichte ein liebenswürdiger Weihnachtsgruß den Vorstand, der in gleicher Weise wie auch im aktuellen Heft des Magazins "Der Trakehner" hier allen Mitgliedern zur Kenntnis gegeben werden soll:

Liebe Mitglieder des Trakehnenvereins,
die Lehrer und Schüler der Schlossschule und deren Eltern wünschen allen Mitgliedern des Vereins der Freunde und Förderer des ehemaligen Hauptgestütes Trakehnen frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr mit persönlichem Glück, Gesundheit und Erfolgen bei Ihrem edlen Anliegen. Das vergangene Jahr brachte die bisherige Krönung unserer langjährigen, fruchtbaren Zusammenarbeit. Dank der Anstrengungen der Vereinsmitglieder sowie aller anderen Enthusiasten erfüllte unser gemeinsamer Traum: die Renovierung des Daches des Landstallmeisterhauses! Alle, die jetzt und in Zukunft unter diesem Dach in Wärme leben können, danken Ihnen von ganzem Herzen.
Mit Hochanerkennung und Begeisterung, im Namen des Schulkollektivs, die Schuldirektorin
Jelena Sanjuk

Sicher sind uns diese aus tiefstem Herzen dankbaren Worte weiterer Ansporn, unsere gemeinsamen Anstrengungen um den Erhalt des Kulturerbes sowie die humanitäre Hilfe für die Schüler und Bewohner auch in Zukunft intensiv fortzusetzen.


Hauptversammlung 2005:

Die diesjährige ordentliche Hauptversammlung des Vereins fand anläßlich des 43. Trakehner Hengstmarktes am 30.10.2005 in Neumünster statt. Leider konnten lediglich 21 von 128 eingetragenen Mitgliedern des Vereins an der fritsgemäß einberufenen Versammlung teilnehmen.
Für den aus gesundheitlichen Gründen entschludigten Ersten Vorsitzenden Herrn Hagen (im Namen der Mitgleider wünscht die Redaktion hiermit insbeondere ein GESUNDES neues Jahr) eröffnete Her Thiel die Hauptversammlung mit dem stillen Andenken an zwei im vergangegen Berichtsjahr verstorbene Mitglieder.

Im nächsten Punkt der Tagesordnung berichtete Herr Thiel über den Fortgang der Sanierungsmaßnahmen im Schloss, welche sich im vergangenen Berichtszeitraum, also 2004/2005 schwerpunktmäßig auf den Neubau von modernen Toilettenanlagen nebst den dazugehörigen Wasser- und Abwasserleitungen konzentrierten. Auch begannen bereits alle notwendigen Vorplanungen zur Sanierung des Daches, worüber in dieser Rubrik schon bereichtet an anderer Stelle berichtet wird.

Dr. Willer berichtete anschliessend nochmals über die überaus erfolgreiche und erlebnisreiche Reise des Vereins im Mai 2004 nach Ostpreußen und Trakehnen. Ein schriftlicher Abriss ist ja bereits schon in den Trakehner Heften erschienen, auch die "hiesige" Redaktion wird sich bemühen, das bereits gemachte Versprechen zur Ergänzung der Bilder (s.u.) im neuen Jahr einzulösen.

Im wie immer sehr präzisen und umfangreichen Bericht des Schatzmeisters wies Herr Raabe insbesondere auf die überaus hilfreiche Spende für die nun erfolgte Sanierung des Daches des Landstallmeisters hin. Da dies eine zwar glückliche aber leider zu seltene Ausnahme darstellt, sind wir in der kommenden Zeit natürlich auch wieder weiterhin auf die tat- und zahlungskräftige Unterstützung aller Mitgleider, Freunde und Förderer angeweisen.

Abschiessend stellte Herr Thiel noch einen einen Vorschlag zur Satzungsänderung vor, die das Ziel haben soll, den Bestand und die expliziete Unterstützung des Museums im Landstallmeisterhaus dauerhaft zu sichern. Eine rege Diskussion dazu ist bis zur nächsten Hauptversammlung überaus wünschenswert.


Neuigkeiten zur Sanierung des Landstallmeisterhauses

Anlässlich des jährlichen Schüleraustausches zwischen der Schloßschule und der Realschule Walsrode weilten im Mai diesen Jahres wieder eine Gruppe von deutschen Schülern in Trakehnen. Von Seiten des Vereins begleitete unser Mitglied, Herr Thiel, die Gruppe und konnte dabei durch weitere konkrete Absprachen mit der Schulleitung den weiteren Fortgang der Sanierung des ehemaligen Landstallmeisterhauses organisieren.

Herr Thiel und und die Schuldirektorin Frau Sanjuk
während des Abschiedsabends am 12.5.2005

Im weiteren sind nun von deutscher Seite alle notwendigen Materialien nach Trakehnen geschickt worden, um die dauerhafte Sicherung und Sanierung des Daches des Landtallmeisterhauses veranlassen können. Dazu sind durch den Verein sowohl der architektonischen Vergangenheit des Gebäudes angepasste Dachsteine als auch alle anderen Materialien wie Unterspannbahn und Dachzink bereitgestellt worden. Ein Teil der gesamten Aufwändungen, insbesondere für den beschwerlichen Transport der Baustoffe in den "Kalinigraskaja Oblast" wurde dabei in großzügiger Geste durch Herrn A. Bartjen aus Bad Zwischenahn zur Verfügung gestellt. Neben allen anderen Verantwortlichen soll ihm in besonderer Weise an dieser Stelle gedankt sein. Alle anderen Materialien wie z.B. das gesamte Holz für die Renovierung der Dachkonstruktion wurden mit finanzieller Unterstützung unseres Vereins aus den regionalen Wirtschaftskreisläufen beschafft.
Mittlerweile arbeiten einheimische Handwerksunternehmen nach Kräften daran, "soviel Dach wie möglich" schon vor Beginn des Winters fertig zustellen bzw. zumindest witterungsgeschützt für die endgültige Fertigstellung im kommenden Jahr vorzubereiten.
Zwischenzeitlich ist durch einen weiteren Unterstützer unserer Pläne signalisiert worden, dass er sich im Rahmen der Dachsanierung intensiv an der orginalgetreuen Wiederherstellung des Dachtürmchens beteiligen will. Entsprechende Pläne werden u.a. mit Unterstützung des bekannten Autors F. Alshuth sowie des Trakehnerverbandes in Neumünster vorbereitet.

ERGÄNZUNG: Anlässlich der Hauptversammlung 2005 konnte Herr Thiel nun schon die ersten Bilder von den Arbeiten am Dach des Schlosses sowie die partielle Fertigstellung zeigen - hier einige Impressionen:

Die neuen Sanitäranlagen (bereits 2003/2004 hergerichtet)
Die teilweise schon dramatischen Schäden am Dachstuhl und den Decken der Schulräume
Die Sanierung
DAS ERGEBNIS - DANK AN ALLE UNTERSTÜTZER


Detaillierte Informationen zur Reise nach Trakehnen

Vom 23. bis 31. Mai laden die Mitglieder des Trakehnenvereins erneut zur Fahrt nach Nordostpreußen und Masuren ein. Bei Kolbaskowo bei Stettin werden die Teilnehmer die polnische Grenze überqueren. Die Weiterreise führt sie über Strzekecino, Warcino (bei Krag) nach Gdansk (Danzig). Übernachtet wird an diesem Tag in Elblag (Elbing). Am dritten Tag führt der Weg nach Kaliningrad und dem heutigen Sosnovka (Groß Baum), wo drei weitere Übernachtungen geplant sind. Von dort werden verschiedene Ausflüge unternommen. Zum einen zur Kurischen Nehrung, am nächsten Tag sind die Teilnehmer zur Schulentlassungsfeier in der Schlossschule Trakehnen eingeladen. Auch am darauf folgenden Tag werden sich die Reiseteilnehmer in Trakehnen aufhalten. Am nächsten Tag ist Georgenburg das Ziel. Am 7. Tag steht unter anderem die Besichtigung des polnischen Gestütes Liski auf dem Programm bevor es am 8. Tag unter anderem zur Schifffahrt von Nikoleiken nach Ruciane Nida geht. Der Preis beträgt 775 €. Der Einzelzimmerzuschlag kostet 107 €, für das Visa sind 45 € angerechnet. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 20 Personen.

Infos: Ideal Reisen, Tel.: 0511/716738 oder 716289.


Buchtipp:

Patricia Clough:
"In langer Reihe über das Haff - Die Flucht der Trakehner aus Ostpreußen"
Dva, August 2004, 216 Seiten; ISBN 3-421-05129-1 Winter 1944/45, die Rote Armee marschiert in Ostpreußen ein. Millionen von Menschen wollen flüchten und dürfen nicht. Erst im allerletzten Augenblick dürfen sie losziehen, viele von ihnen in langen Trecks über das zugefrorene Haff. Mittendrin Tausende Pferde einer der schönsten Zuchten der Welt: die Trakehner. Sie fliehen in großen Herden oder sind vor Schlitten und Wagen gespannt und erleiden dasselbe Schicksal wie die Menschen. Selten war das Band zwischen Menschen und Tieren so stark wie damals. Mit wenig Nahrung, von Tieffliegern und Panzern beschossen, sterben viele auf der Flucht, und nur wenige Hundert erreichen den Westen. Wird es unter den schwierigen Nachkriegsbedingungen gelingen, die Zucht wieder aufzubauen?



Die bekannte englische Journalistin Patricia Clough schildert eine der ergreifendsten Geschichten aus dem Zweiten Weltkrieg. Dramatische Zeitgeschichte, einfühlsam und spannend erzählt.


Hauptversammlung 2004:

Die diesjährige ordentliche Hauptversammlung des Vereins fand anläßlich des Trakehner Hengstmarktes am 24.10.2004 in Neumünster statt.
Wiederum konnte Klaus Hagen, der Vorsitzende des Vereins, über die erfolgreiche Arbeit in Trakehnen und die Fortsetzung der Arbeiten vor Ort bereichten. Dies begründet sich nun auch zunehmend auf die sehr enge Zusammenarbeit mit der Direktorin der Schloßschule, Frau Sanjuk. Vor dem Hintergrund des vertrauensvollen Verhältnisses zwischen Verein und Schule können inbesondere die Details der aktuellen sowie der anstehenden Arbeiten auch vor Ort eigenverantwortlich geregelt werden.

Im Mittelpunkt der Arbeiten des vergangenen Jahres stand vor allem die Sanierung bzw. der Bau moderner santitärer Anlagen im Landstallmeisterhaus bzw. auf dem Schulhof. Mit Unterstützung auch von regionalen Handwerkskräften konnten für die Schüler und Lehrer der Schloßschule somit auch in diesem Bereich für die Region beispielhafte Bedingungen geschaffen werden. Jedoch müssen nun alle Bemühungen darauf gereichtet sein, im kommenden Jahr die lange überfällige Sanierung des Daches des Landstallmeisterhauses in Angriff zu nehmen. Auch seitens der Schludirektion wird bereits an der Vorbereitung der Maßnahmen gearbeitet. Von Seiten des Vereins, seinen Mitgliedern, Freunden und sonstigen Unterstützeren sind die Anstrengungen auch weiterhin intensiv zu unterstützen - Spenden hierzu sind in jedem Fall eine hilfreiche Unterstützung.

Der 2. Vorsitzende des Vereins, Herr Thiel, konnte über die erfolgreiche Durchführung und die überaus positive Resonanz der Reise von Schülern und Lehrern der Schule in Jassnaja Poljana nach Deutschland berichten. Der durch Spenden finanzierte Austausch folgt einer mittlerweile guten Tradition und trägt wesentlich zum Bestehen einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Verein und Schule bei. Unseren Gästen wurden auf ihrer Reise Besuche der Partnerschule Walsrode, die Stadt Köln, das Gestüt Sommerlade, das Wasserkreuz Minden sowie die Sprungschanze Villingen ermöglicht werden.

Der Kassenbericht weist ein weiterhin stabiles Beitragsaufkommen sowie ein anhaltendes Spendenaufkommen aus. Die Grundlage für weitere Arbeiten im Bereich Landstallmeisterhaus und Reitburschenhaus sowie die weitere humanitäre Unterstützung des russischen Partner (hier vor allem der Schüler) ist somit auch für den kommenden Berichtszeitraum gesichert. Jedoch können, wie oben erwähnt, die Arbeiten durch weitere Spenden sicher umfangreicher und nachhaltiger gestaltet werden.

 


 

Aktuelle Bilder unseres letzten Besuches in Trakehnen am 27./28. Mai 2004


Ankunft am Trakehner Tor

Willkommen der Schulleitung im Landstallmeisterhaus

Schulabschlussfest mit sportlichen Aktivitäten

Puppentheatervorführung der "Kleinen"

Große Bühne und allerlei Überraschungen unter der alten Eiche